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Der Harvester


 

Harvester sind Holzerntemaschinen, die ein Vielfaches der menschlichen Leistungen erbringen. Vorrangig werden sie zur Durchforstung, also der Pflege der Wälder genutzt. Einige Maschinen werden auf Grund ihrer guten Geländegängigkeit auch mit Sonderanbauten wie z.B. einem Mähgerät zur Pflege von Gräben und Böschungen eingesetzt.
 

Zur Technik:

Im Allgemeinen sind Harvester auf einem mittelgelenktem, geländegängigem Fahrgestell aufgebaut. Der eine Teil trägt die Antriebseinheit, Motor, Kabine, Pumpen, Tanks, etc.


Der zweite Teil trägt den Kran. Dieser kann, je nach Ausführung, so angebracht werden, das eine Verstellung des Winkels der Kransäule in alle Richtungen möglich ist. Dies nennt man "Krantilt". Durch dieses Tilt ist es möglich, die Kransäule in Hanglagen jeweils in die senkrechte Position zu bringen, was wiederum die volle Ausnutzung der Hubkraft des Kranes bewirkt. Auch ist es möglich, mal schnell "um einem Baum herum zu greifen".



Am Kran, dessen Länge je nach Bauart zwischen 5 m und 20 m beträgt, ist ein sogenanntes Eingreifaggregat montiert, mit dessen Hilfe die zu entnehmenden Bäume festgehalten und bearbeitet werden. Sensoren messen Durchmesser und Länge, zwei oder mehr Walzen bewirken den Transport (auch Vorschub) während der Bearbeitung.


Eine Säge schneidet auf "Befehl" des Bordcomputers das Holz auf die gewünschte Länge ab. Mit dem Bordcomputer ist es möglich, die genaue Leistung des Fahrers anzuzeigen. Dabei wird für jedes geschnittene Stück Holz das Volumen berechnet und dies nach den einstellbaren Holzlängen unterteilt aufgelistet.



Im Prinzip ist der Harvester also schon eine riesen Arbeitserleicherung, schließlich muß der Forstarbeiter jeden Stamm fällen, entasten, auf Länge zuschneiden und vielleicht noch auf Haufen zusammentragen.


Leistungsmäßig schafft ein Harvester etwa 10 bis 20 mal soviel wie ein Mensch und wird dabei nicht müde, kostet weniger, schläft im Wald oder garnicht und, und, und...